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Zumaia

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Zumaia

Zumaia liegt in einem der schönsten Abschnitte der gesamten Küste Guipuzkoas, an einer traumhaften Bucht wo die Flüsse Urola und Norrondo zusammenfließen. Umgeben von saftig grünen Bergen die bis an Meer in Form von Steilküsten und reichen, besitzt diese Kleinstadt unzählige Anziehungspunkte: zwei hervorragende Strände, eine interessante, historische Altstadt, einen modernen Jachthafen und eine Fülle an Gastronomie- und Unterkunftsangeboten.Wir können mit unserer Besichtungsroute in der Altstadt beginnen, die noch immer ihre mittelalterliche Infrastruktur erhalten hat. 

 

Dort befindet sich, fast anführend und erhaben, die gotische Pfarrkirche San Pedro aus dem XIII Jh. die alle anderen Gebäude wie eine zu groß geratene Steinfigur überragt. Vorallem sticht ihre schlichte und solide, eher einer Festung gleichenden Bauart ins Auge wodurch sie auch äußerlich kaum Verzierungen hat. Die aus nur einem einzigen Schiff bestehenden Kirche, beherbergt in ihrem Inneren eine der schönsten gotischen Räumlichkeiten ganz Euskadis und ist vorallem sein erwähnenswert wegen des, zum nationalen Denkmal erklärten Retabel von Juan de Anxieta.

 

Entlang der schmalen, steilen Gassen der Altstadt lassen sich aber auch weitere faszinierende Bauwerke finden, wie z.B. die Palacios Zumaia und Ubillos und die Häuser Olazábal und Goikotorre.

 

Die Strände Itzurun und Santiago

Der Altstadt am nähesten gelegende Strand ist Itzurun. Er erstreckt sich weit offen dem Meer hingegen und, von der Kapelle San Telmo schützend bewacht, besitzen sein Sand und sein Wasser der Gesundheit wohltuende Eigenschaften aufgrund des hohen Jodgehalts. Der Strand Santiago hingegen, befindet sich am Ostende der Kleinstadt und neben den sog. marismas (tiefliegendes Marschland das von Meerwasser überschwemmt wird) die durch die Einmündung des Urola zustande kommen.

 

Nahe dieser phantastischen und sandigen Gegend liegt das Museum Zuloaga. Wohnsitz und Atelier des bekannten, aus Eibar stammenden Maler und gleichzeitig frühere Kapelle und Gasthaus des Jakobwegs, wo heutzutage ein Teil seiner Sammlung zu sehen ist.

 

Ein zusätzliches Muss auf unserem Rundgang ist die herrliche Steilküste, die vorallem aus geologischer Sicht von großer Bedeutung ist. Vom Strand Itzurun bis zur Ortschaft Deba hin, gibt es einen speziellen Wanderweg um die sonderlichen Gesteinsformationen die über dem Meer in die Höhe ragen, genauer zu betrachten. Bei Ebbe wird ein sonderbares Phänomen sichtbar, das Flysch genannt wird.

 

Es handelt sich hierbei um eine Oberfläche die aus verschiedenen Kalk- und Sandsteinschichten besteht und durch die natürliche Abtragung des Seegangs zustande kommt. Es stehen auch organisierte Führungen zur Verfügung um dieses Naturereigniss besser betrachten zu können.

 

Festtage und Traditionen

In dieser Kleinstadt spürt man die große Fischereitradition und vor allem während der Feierlichkeiten. Am wichtigsten Festtag von San Telmo (Schutzpatron der Fischer) ist es z. B. Brauch sich mit der klassischen blauen Fischertracht heraus zu putzen.

 

Einige erwähnenswerte Veranstaltungen sind z. B die Prozession von San Telmo, die Trommelumzüge, die typischen "peltoa vasca"-Partien (baskisches Ballspiel), die Regatten der "trainerillas" (längliche, kleine Sardinenkutter mit wenig Tiefgang)... trotz allem ist der eigentliche Festtag der Ortschaft dem Schutzpatron San Pedro gewidmet und wird ebenfalls mit Feuerwerken, Konzerten und einem langen Veranstaltungsprogramm hoch gefeiert.


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