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Olentzero und Mari Domingi

  • Der Olentzero

Olentzero und Mari Domingi

Der baskischen Tradition nach besuchen der Olentzero und Mari Domingi in der Nacht des 24. Dezember die Häuser des Baskenlandes, um Geschenke für die Kinder zu bringen. An diesem Tag defilieren der Olentzero und Mari Domingi durch die Straßen und werfen den Kindern Bonbons. Die Kleinste können ihm ihre Briefe aushändigen. Bei Einbruch der Dunkelheit gehen die Kinder von Haus zu Haus, um Weihnachtsgeld zu sammeln. Währenddessen führen sie den Olentzero als große Puppe auf einer Trage sitzend durch die Straßen und singen die Geschichte dieses alten Köhlers. Schon in der Nacht wird die Puppe gebrannt.

 

In Bilbao findet der Umzug des Olentzero und Mari Domingi am 23. Dezember statt. Er beginnt an der Plaza Moyúa und endet am Arriaga-Theater. Am Morgen des 24. Dezembers empfängt der Olentzero alle Kinder im Arriaga-Theater.

In Vitoria-Gasteiz und San Sebastián findet der Umzug am 24. Dezember statt.

 

Wer ist der Olentzero? Als schlau und gutmütig in den traditionellen Liedern beschrieben, symbolisiert der Olentzero die vorchristliche Heidetradition des Fests der Wintersonnenwende, die in engen Verbindung mit dem Feuer ist. Früher war der Olentzero das Scheit, das den Kamin an Heiligabend beschickte. Am folgenden Tag wurden die Aschen dieses Feuers vor der Tür des Hauses verstreut, um das Heim und seine Bewohner das neue Jahr lang zu schützen. Laut der baskischen Mythologie gingen die Heiden aus den Bergen hinunter, um das Geburt Kixmi (Christus) zu proklamieren. Durch die Verbindung zwischen diesem mythologischen Element und der Tradition des Scheits und des Feuers wurde die Figur des Köhler eingerichtet. Während Olentzero auf dem Berg arbeitet, bekommt er die Nachricht, dass Christus schon geboren ist und er geht hinunter, um die Gute Nachricht bekannt zu machen. Ab dem 20. Jahrhundert bringt der Olentzero, wie andere ähnliche Persönlichkeiten z. B. Santa Claus oder die Heiligen Drei Könige, den Kindern ihre Geschenke am Weihnachtstag.

 

Mari Domingi ist eine Figur, die einen festen Platz in der baskischen Weihnachtstradition hat. Sie ist tief verwurzelt mit der Natur und ist ein Symbol der Weiblichkeit und der Wintersonnenwende, eine Zeit, die für den Anfang des neuen Jahres und eines neuen Lebenszyklus steht.

 

Heutzutage kann man den Bauernhof des Olentzero in Izenaduba Basoa in Mungia besuchen, der beim Uriguen Park liegt. Dies ist einer der ältesten Bauernhöfe des Baskenlandes und das ganze Jahr lang nähert uns der baskischen Mythologie.

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Datum: 24/12/2020 - 06/01/2021