Fasching

Fasching

Lage

8-14 Februar

Die Baskische Autonome Gemeinschaft feiert Fasching mit rauschendem Fest. Im Laufe mehrerer Tagen beherrschen Unterhaltung und gute Stimmung die Städte und Ortschaften unserer Geografie.

Obwohl viele Gemeinden Gipuzkoas den Karneval feiern, sticht unter allen der Fasching in Tolosa hervor. Die Feierlichkeit beginnt offiziell am Dicken Donnerstag (Ostegun Gizena). Am Dienstag macht die Beerdigung von der Sardine dem Fest ein Ende.

Auf ihrer Seite ist auch der Karneval in San Sebastián von Bedeutung. Hier stechen die festlichen Truppen hervor, die der festlichen Figur sog. 

 

Biskaya: In Bilbao feiert man jährlich der Prozess gegen Farolín und Zarambolas. Jedes Jahr werden zwei populäre Persönlichkeiten als Farolín bzw. Zarambolas ausgezeichnet. Eigentlich symbolisieren Farolín die Prahlerei und Zarambolas die Freundlichkeit der Einwohner von Bilbao. Während des vielbesuchten Faschingsumzuges, der von der Hurtado de Amezaga Straße bis El Arenal defiliert, spielen die comparsas oder festlichen Truppen die Hauptrolle.

In der Küstengemeinde Mundaka ist auch das Fasching-Feiern erwähnenswert. Hier sind die atorras (Männer des Dorfes) und die lamias (Frauen des Dorfes) die wichtigsten Figuren. Der traditionelle Karneval in Markina-Xemein ist gleichfalls hervorzuheben. Am Faschingssonntag tanzen die dantzaris den zaragi-dantza oder Weinschlauch-Tanz durch die Straße des Dorfes. Diese ist einer der berühmtesten Tänze im baskischen Karneval. Ein Bär und sein Dompteur gehen mit den festlichen Truppen zusammen, um die Geiste zu verscheuchen und die Kinder zu erschrecken.

 

Alava hat ein großes Angebot an Faschingsfesten. In Vitoria beginnt das Karneval mit Jueves de Lardero (dicker Donnerstag). Während des Wochenendes erreicht der Fasching seinen Höhepunkt mit einem Verkleidungswettbewerb und einem Karnevalsumzug der festlichen Truppen. Die Feier kommt mit der Beerdigung der Sardine auf dem Plaza Nueva Platz zum Ende.

Der in Zalduondo gefeierte ländliche Fasching ist sehr berühmt und wahrscheinlich, ein der ältesten von Alava. Der extravagante Markitos ist die Hauptfigur dieser Feier. Diese Puppe wird am Tulpensonntag durch die Straßen der Gemeinde herumgezeigt. Das Leben von Markitos ist kurz, da er zuerst gerichtet und danach zum Scheiterhaufen verurteilt wird. Markitos verkörpert das Übel, deshalb sind alle Sünde der Leute aus Zalduondo mit seiner Verbrennung gebüßt.

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